Ihre Whirlpool-Pumpe ist für den Dauerbetrieb ausgelegt, solange Ihr Whirlpool eingeschaltet ist. Sie wälzt das Wasser um, damit es warm und sauber bleibt. Hört die Pumpe aber plötzlich auf zu arbeiten, kann das mehrere Ursachen haben.
Pumpen halten in der Regel 5 bis 10 Jahre, doch häufige Nutzung kann gelegentlich zu Problemen führen. Wie bei allem steigt mit der Nutzung auch der Verschleiß. Keine Sorge: Unten finden Sie alle Informationen, um das Problem mit Ihrer Pumpe zu erkennen und zu beheben.
Häufige Probleme mit der Whirlpool-Pumpe
Sie möchten herausfinden, warum Ihre Whirlpool-Pumpe nicht funktioniert? Hier finden Sie die häufigsten Probleme und ihre Lösungen:
1. Undichtigkeiten am Whirlpool
Undichtigkeiten gehören zu den häufigsten Gründen, warum ein Whirlpool nicht funktioniert. Oft stecken eine beschädigte Pumpe, defekte Bauteile wie O-Ringe oder Frostschutzstopfen oder verschlissene Dichtungen dahinter. Dichtungen werden mit zunehmendem Alter der Pumpe immer anfälliger für Lecks.
Wenn Sie ein Leck an Ihrem Whirlpool finden und es an einer Rohrverbindung sitzt, deutet das meist auf einen verschlissenen O-Ring hin, der getauscht werden muss. Tritt das Wasser am Frostschutzstopfen aus, muss wahrscheinlich der Stopfen ersetzt werden.
Kleinere Probleme wie diese kann ein Fachmann meist reparieren. Bei schwereren Schäden, etwa einem gerissenen, undichten Pumpengehäuse, muss dagegen die komplette Pumpe ersetzt werden.
2. Ein verstopfter oder verschlissener Filter
Ein schwacher Wasserfluss aus der Pumpe hängt oft mit einem verstopften oder verschlissenen Filter zusammen. Das lässt sich zum Glück leicht beheben. Reinigen Sie den Filter und prüfen Sie den Skimmerkorb und den Pumpenvorfilter auf Verstopfungen oder Schmutz. Danach sollte sich der Wasserdruck verbessern.
Läuft die Pumpe danach immer noch nicht, tauschen Sie den Filter aus. Es lohnt sich, den Filter regelmäßig zu wechseln, um späteren Filterproblemen vorzubeugen.
3. Lufteinschlüsse in den Leitungen
Eine weitere mögliche Ursache für schwachen Wasserfluss ist ein Lufteinschluss in den Leitungen. Beim Reinigen der Rohre kann manchmal Luft eingeschlossen werden, die den Wasserfluss bremst. Mögliche Folge: Whirlpool-Düsen funktionieren nicht richtig.
Schalten Sie dazu die Pumpe aus und lösen Sie die Pumpenverschraubung, also das Verbindungsstück zwischen Pumpe und Leitungen, damit die eingeschlossene Luft entweicht. Ziehen Sie die Verschraubung wieder fest, bevor Sie die Pumpe neu starten. Dieser einfache Schritt stellt den Wasserfluss oft wieder her.
4. Mineralablagerungen
Mineralablagerungen wie Kalk aus hartem Wasser können die Pumpe verstopfen und den Wasserfluss behindern, oft begleitet von einem rauschenden Geräusch. Mit der Zeit setzt sich Kalk an Pumpe, Rohren und Heizung ab. Die Pumpe muss dann stärker arbeiten und läuft weniger effizient.
Starke Ablagerungen können wichtige Bauteile wie das Laufrad oder den Filter zusetzen, sodass die Pumpe das Wasser nicht mehr richtig umwälzt. Die Folge sind niedriger Wasserdruck und im schlimmsten Fall ein Pumpenausfall.
Um Kalkablagerungen zu prüfen, schalten Sie zuerst den Strom ab und schließen Sie alle Ventile, damit kein Wasser ausläuft. Gibt es keine Ventile, klemmen Sie die Schläuche ab oder verschließen Sie das Rohr mit einem passenden Gegenstand.
Untersuchen Sie dann Schläuche und Laufrad gründlich auf Ablagerungen. Finden Sie Kalkreste, entfernen Sie sie mit einer harten Bürste oder einem speziellen Entkalker. Damit sich keine neuen Ablagerungen bilden, entkalken Sie den Whirlpool regelmäßig oder verwenden Sie einen Wasserenthärter.
5. Zu niedriger Wasserstand
Ein schwacher Wasserfluss kann auch an einem zu niedrigen Wasserstand liegen. Dazu kommt es durch Verdunstung an heißen Tagen, durch häufige Nutzung oder durch Wasser, das beim Ein- und Aussteigen überschwappt.
Das kann den Wasserdruck senken und die Leistung der Pumpe beeinträchtigen. Die Lösung ist einfach: Decken Sie den Whirlpool ab, wenn Sie ihn nicht nutzen, damit weniger Wasser verloren geht. Achten Sie außerdem darauf, dass der Wasserstand mindestens 2,5 cm (ein Zoll) über der höchsten Düse liegt, und füllen Sie bei Bedarf Wasser nach.
6. Ihr Whirlpool ist überhitzt
Pumpenmotoren werden im Betrieb ganz normal warm. Sie können aber überhitzen, wenn eine Verstopfung oder ein elektrischer Fehler vorliegt oder wenn sie stärker arbeiten müssen als vorgesehen. Ähnlich kann die Heizung den Sicherheitsschalter auslösen, wenn sie zu heiß wird. Die Pumpe stoppt dann, bis die Heizung abgekühlt ist und sich zurücksetzt.
Passiert das öfter, leidet die Leistung der Pumpe und es können Schäden entstehen. Überhitzung hat oft Ursachen wie verschmutzte oder verstopfte Filter, einen zu niedrigen Wasserstand oder Probleme mit der Heizung.
Wenn Sie Anzeichen einer Überhitzung bemerken, wenden Sie sich an einen Whirlpool-Service, damit das Problem behoben wird, bevor weitere Schäden entstehen.
Weitere Anzeichen, dass Ihre Whirlpool-Pumpe nicht richtig funktioniert
Das sind die häufigsten Gründe, warum eine Whirlpool-Pumpe nicht funktioniert. Wenn Ihnen aber eines der folgenden Anzeichen auffällt, sollten Sie die Pumpe überprüfen lassen:
1. Laute Umwälzpumpe
Eine intakte Whirlpool-Pumpe läuft leise. Wenn sie anfängt zu brummen, zu gurgeln oder zu kreischen, stimmt etwas nicht. Die verschiedenen Geräusche deuten auf unterschiedliche Probleme hin, etwa Lufteinschlüsse, Verstopfungen oder Motorschäden. In der Regel sollten Sie einen Fachbetrieb beauftragen, der das Problem findet und behebt.
2. Klickgeräusche an der Steuerplatine
Wenn Sie ein Klicken aus der Steuerung hören, kann das auf eine durchgebrannte Sicherung auf der Platine hinweisen. Schalten Sie zur Prüfung aus Sicherheitsgründen zuerst den Strom am Whirlpool ab. Nehmen Sie dann die Seitenverkleidung ab, um an die Platine zu gelangen.
Suchen Sie dann die Sicherungen auf der Platine. Ihre Anzahl hängt vom Whirlpool-Modell ab. Prüfen Sie die Sicherungen mit einem Spannungsmesser und finden Sie heraus, welche defekt sind. Eine defekte Sicherung muss ersetzt werden.
3. Blinkende Anzeigen am Bedienfeld
Blinkende Anzeigen oder Fehlercodes am Bedienfeld Ihres Whirlpools können auf verschiedene Probleme hinweisen. Schauen Sie zuerst in die Bedienungsanleitung, vielleicht können Sie den Fehler selbst entschlüsseln. Wenn Sie danach immer noch nicht wissen, was los ist, rufen Sie am besten einen Whirlpool-Servicetechniker.
Sollte mein Whirlpool ständig laufen?
Whirlpool-Pumpen sind für den Dauerbetrieb ausgelegt. Sie verlieren nicht nach und nach an Leistung, sie funktionieren entweder richtig oder gar nicht. Wenn Sie hören, dass die Pumpe anzulaufen versucht, kann ein Lufteinschluss die Ursache sein. Das passiert manchmal, nachdem der Whirlpool entleert wurde.
Wenn es daran nicht liegt, prüfen Sie, ob die Steuerplatine die Pumpe mit ausreichend Strom versorgt. Gelegentlich bleibt ein kleines internes Bauteil, ein sogenanntes Relais, hängen, sodass die Pumpe nicht den nötigen Strom bekommt. Mehr zu möglichen elektrischen Fehlern lesen Sie in unserem Ratgeber: warum die Sicherung Ihres Whirlpools ständig auslöst.
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Mit diesen Tipps wissen Sie jetzt hoffentlich deutlich besser, worauf Sie achten sollten, wenn Ihre Whirlpool-Pumpe Probleme macht. Und denken Sie daran: Sie können die Pumpe zwar selbst austauschen, wenn sie unerwartet ausfällt. Es ist aber immer sinnvoll, das Problem von einem Fachmann prüfen zu lassen, um versehentliche Schäden zu vermeiden.
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